Säumen

El Condor pasa !

Donnerstag, 23 April 2015 12:13

Das Rauschen der Condor-Schwingen über unseren Köpfen... ein atemberaubender Augenblick!

Unser Andenritt stand unter dem Zeichen der größten Geier der Lüfte. Ahnen konnten wir dies vorab nicht, denn auf Bestellung lassen sie sich nicht blicken.

Bis wir schließlich in Mendoza eintrafen, überstanden wir eininge Strapazen: Der Flug verspätet, die Koffer verloren, schlechtes Wetter und Sturmwarnung ... der heiß ersehnten Andenritt, startete etwas anders als lange geplant und erwartet.

 

Die wohl noch einzige Alm im Allgäu, die ausschließlich mit Tragtieren versorgt wird, haben wir uns für das erste Säumertreffen der VFD-Bayern ausgesucht. Keine Busgesellschaft noch Montain Biker wird unseren Tritt aus dem Takt bringen. Ob mit oder ohne eigenem Saumtier, wir heißen alle herzlich Willkommen.

 

Ein philosophischer Exkurs.

Um es mal gleich vorweg zu schicken: ich bin in puncto pädagogischer Bildung ein absoluter Laie. Meine Zeit, in der ich als Vater zweier Kinder diesbezüglich gefordert wurde, liegt schon lange zurück. Im letzten Jahrhundert - dort irgendwo. Meine Kinder mögen mir meine Unwissenheit verzeihen. Warum ausgerechnet ich also jetzt einen Artikel zum Thema Kinder und Pferde schreibe, verdanke ich wohl eher dem Zufall. Man kennt das: die Zeit ist reif - reif für die Insel, für den Urlaub etc. So war es jetzt auch bei mir. Die Zeit ist reif für eine Geschichte. Es konnte ja kein Zufall sein, dass ich in so kurzer Zeit mehrmals an das Thema „Kinder und Natur“ erinnert wurde.

 

 

PACKPFERD versus PACKMULI

Freitag, 21 Februar 2014 19:19

PACKPFERDE versus PACKMULI!

Werde oft gefragt, was man mit einem Muli eigentlich machen kann. Reiten, Fahren und bepacken, Aha, letzteres ist ja von den Gebirgsjägern bekannt. Aber warum ausgerechnet ein Muli besser sein soll als ein Pferd ist schwer zu vermitteln. Ich versuche mich einen amerikanischen Beitrag zu dieser Frage zu übersetzten:









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Handpferdausbildung

Mittwoch, 13 November 2013 22:46

Ausbildung Handpferd

Nach abgeschlossener Ausbildung am Boden, in der das Pferd mit der Kommunikation mit der Stimme und dem Seil vertraut gemacht worden ist, folgt das Training als Handpferd. Die Vorteile liegen auf der Hand! Wir können ein Junges Pferd ohne Last arbeiten, es orientiert sich an den Führenden Pferd, und das aufgebaute Vertrauen in den Menschen hilft ihm mit den neuen Aufgaben stressfrei fertig zu werden.

 

Pferde fühlen sich in der Herde sicher, sie lernen durch nachmachen von den Erfahrenen Herdenmitgliedern. Dieses Verhaltensmuster erleichtert die Ausbildung zum sicheren Wanderreit- und Packpferd.

 

Die grundliegenden Anforderungen an unseren Tieren sind: Ein gehorsames und zuverlässiges Verhalten am Boden, wie auch im Sattel. Nervenstärke unabhängig von der Situation und der Umgebung. Das heißt in freier Natur genauso, wie mitten in einer Stadt, in der Gruppe ebenso wie alleine. Trittsicherheit auch in schwierigem Gelände. Überwinden von Hindernissen (Brücken, Wasserläufe, Engstellen, Baustellen, Tunnel, verkehrsreiche Straßen). Ein gut ausgebildetes Wanderreitpferd oder Muli lässt sich problemlos Anbinden, Verladen, auf ein unbekanntes Paddock stellen, so wie einen fremden Stall betreten. 

 

Der nächste Schritt ist die Ausbildung zum Packpferd. Wer sich für dieses Thema interessiert, ist herzlich eingeladen an den  Kursen: SÄUMEN I, SÄUMEN II und SÄUMEN III teilzunehmen.

 

Kontakt:

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Säumen - Packsysteme II

Freitag, 16 August 2013 15:59

ABENTEUER WANDERREITEN, diesmal das ewige Packproblem und ein alternativer Lösungsvorschlag

Das Abenteuer beginnt nicht erst mit dem Tritt in den Steigbügel, sondern viel, viel früher. Schon mit der Routenplanung kommt die Überlegung, wie das Notwendigste am Besten transportiert werden kann. Üblicherweise am Reitpferd, besser noch per Tross.

 

 

Säumen - Packsysteme 1-

Mittwoch, 19 Juni 2013 05:05

Meinen Quater-Wallach habe ich mit 1 ½ Jahren erworben und holte ihn regelmäßig von der Fohlenkoppel, um mit ihm kleine Fluchten aus dem gewohnten Terrain zu unternehmen. Etwas später machten wir größere Spaziergänge und ich sparte mir den Rucksack, in dem ich ihm das bescheidene Gepäck tragen lies.