Bjørn Rau

Ein philosophischer Exkurs.

Um es mal gleich vorweg zu schicken: ich bin in puncto pädagogischer Bildung ein absoluter Laie. Meine Zeit, in der ich als Vater zweier Kinder diesbezüglich gefordert wurde, liegt schon lange zurück. Im letzten Jahrhundert - dort irgendwo. Meine Kinder mögen mir meine Unwissenheit verzeihen. Warum ausgerechnet ich also jetzt einen Artikel zum Thema Kinder und Pferde schreibe, verdanke ich wohl eher dem Zufall. Man kennt das: die Zeit ist reif - reif für die Insel, für den Urlaub etc. So war es jetzt auch bei mir. Die Zeit ist reif für eine Geschichte. Es konnte ja kein Zufall sein, dass ich in so kurzer Zeit mehrmals an das Thema „Kinder und Natur“ erinnert wurde.

PACKPFERDE versus PACKMULI! Werde oft gefragt, was man mit einem Muli eigentlich machen kann. Reiten, Fahren und bepacken, Aha, letzteres ist ja von den Gebirgsjägern bekannt. Aber warum ausgerechnet ein Muli besser sein soll als ein Pferd ist schwer zu vermitteln. Ich versuche mich einen amerikanischen Beitrag zu dieser Frage zu übersetzten: -

ABENTEUER WANDERREITEN, diesmal das ewige Packproblem und ein alternativer Lösungsvorschlag

Das Abenteuer beginnt nicht erst mit dem Tritt in den Steigbügel, sondern viel, viel früher. Schon mit der Routenplanung kommt die Überlegung, wie das Notwendigste am Besten transportiert werden kann. Üblicherweise am Reitpferd, besser noch per Tross.

Meinen Quarter-Wallach habe ich mit 1 ½ Jahren erworben und holte ihn regelmäßig von der Fohlenkoppel, um mit ihm kleine Fluchten aus dem gewohnten Terrain zu unternehmen. Etwas später machten wir größere Spaziergänge und ich sparte mir den Rucksack, indem ich ihm das bescheidene Gepäck tragen ließ. 

 

Bericht Eselkunde vom 15.3 -17.3.2013